Neues Feature: Split-URL-Testing vs. Multivariates Testing

Du möchtest grundverschiedene Layouts der Landingpages gegeneinander testen? Oder unterschiedliche Aktionsangebote, die auch vom Server/Shop verarbeitet werden müssen? Wäre es nicht auch cool Aktionsangebote mit unterschiedlichen Laufzeiten oder ganz im allgemeinen Preistests machen zu können? Mit Split-URL-Testing ist das alles möglich!

Was versteht man denn eigentlich unter Split-URL-Testing?

Split-URL-Testing ist eigentlich nichts neues, wenn es um Conversionoptimierung geht. Im Prinzip geht es darum, dass man die Varianten einer einzelnen Seite auf mehrere URLs verteilt. Das heißt, die ursprüngliche Variante befindet sich auf der bereits bekannten URL, die veränderten Varianten bekommen eine eigene URL.

 

Split-URL-Testing

Vorteile von Split-URL-Testing:

✔ Split-URL-Testing eignet sich gut um größere Änderungen am Design zu testen (z.B. unterschiedliche Templates, etc.).

✔ Hin und wieder kann es leider vorkommen, dass deine Seite Elemente enthält, die aufgrund ihrer technischen Beschaffenheit nicht für Element-Testing geeignet sind.

✔ Technisch aufwändigere Umsetzungen wie z.B. JavaScript oder Testen von unterschiedlichen Navigationstypen sind mit dem Landingpage-Editor nur sehr umständlich möglich.

Nachteile von Split-URL-Testing:

keine komplexen Testvarianten, z.B. multivariate Tests, möglich

Möglichkeit muss bestehen Testvarianten auf dem Server als lauffähige Seiten mit eindeutiger URL anzulegen

IT-Knowhow notwendig (warten auf Release-Dates und freie Kapazitäten der IT-Abteilung)

teilweise Programmierkenntnise nötig (z.B. in JavaScript, CSS, HTML)

 

Und was ist eigentlich dieses multivariate Testing?Wenn Du Dich entscheidest einen multivariaten Test zu starten so nimmst Du eine einzelne Seite Deiner Homepage vor und wählst mehrere zu testenden Elemente aus. Beim Testen werden dann dynamisch mehrere Versionen von mehreren Elementen ausgeliefert.
Zum Beispiel kann man so 2 Versionen der Überschrift, 3 Versionen des Call-to-Actions und 2 Farben der Buttons gleichzeitig testen. Das ergibt dann insgesamt 12 Versionen zum Testen (2-Überschriften x 3-CTA x 2-Buttonfarben).
Das bedeutet, dass sich mit jedem nachfolgenden Element und Variation die Anzahl der Versionen die du testet multipliziert. Das wiederum bedeutet, dass die Höhe des Traffics ebenfalls steigen muss um Konfidenz zu erreichen.

Das Ziel von multivariaten Tests ist es Seiten, die bereits gut performen zu verfeinern, indem man nach zusammenhängenden Effekten zwischen Elementen schaut.

Multivariates-Testing-Beispiel

 

 Wann machen Split-URL-Tests konkret Sinn?

Zum Abschluss haben wir Dir noch eine kleine Liste zusammengestellt, mit konkreten Anwendungsfällen, wann es sinnvoll wäre einen Split-URL-Test durchzuführen:

  •  Testen der Auswirkungen unterschiedlicher Preise bzw. auch Darstellung der Preise
  • Unterschiedliche Aktionsangebote
  • Grundverschiedene Layouts der Landingpages gegeneinander testen
  • Generell alles, was in irgendeiner Form vom Server oder Shopsystem verarbeitet werden muss

Du bist gefragt! Kommentare erwünscht.

  • Hast du bereits Erfahrungen mit Split-URL-Tests gemacht?
  • Wie gehst Du mit multivariaten Tests um?
  • Gibt es für Dich eine Höchstgrenze an unterschiedlichen Varianten pro Seite?

Teile doch deine Erfahrungen in den Kommentaren mit uns und unserem Eddie!
Oder hast du sogar bereits einen Blogbeitrag zu diesem Thema verfasst? Teile auch diesen mit uns in den Kommentaren, wir sind immer offen für weitere Ansichten! Wir freuen uns darauf!

Beitrag von: Florian

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